Medienkompetenz-Workshops

Im Rahmen unserer Medienkompetenz-Workshops lernen die Teilnehmenden Strategien und Werkzeuge kennen, um ihre Medienkompetenz eigenständig und nachhaltig auszubauen. Basierend auf den vier Säulen der Medienkompetenz – Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung – werden sie darin geschult, das Internet und digitale Werkzeuge bestmöglich für die Suche, Bewertung, Nutzung, Gestaltung und Darstellung von Informationen einzusetzen.

Medienkompetenz-Workshops 2018-06-06T11:08:49+00:00

Die Medienkompetenz-Workshops richten sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrkräfte und Eltern. Gleichzeitig sind sie für all jene Personen sinnvoll, die im Bildungssektor oder im sozialen Bereich tätig sind. Als institutionelle Kooperationspartner fokussieren wir uns entsprechend auf Bildungseinrichtungen und soziale Einrichtungen.

Wir passen die Inhalte der Workshops individuell an den Lebensrealitäten und schulischen, studien- oder berufsbezogenen Aufgaben der Teilnehmenden an.

Grundsätzlich gibt es Teile der Zielgruppen, für die das Angebot eine besonders hohe Priorität haben sollte, wie LehrerInnen aus dem Bereich Gesellschaftskunde oder AkademikerInnen, die im Bereich der politischen Bildung aktiv sind oder StudentInnen, die im Bereich Medien oder Lehramt einen Abschluss verfolgen sowie SchülerInnen, die vermehrt schulische oder freizeitbezogene Projekte in Eigenregie durchführen.

Was sind die Ziele der Workshops?

Das übergeordnete Ziel unserer Medienkompetenz-Workshops besteht darin, die Medienkompetenz unserer Teilnehmenden nachhaltig zu verbessern. Dadurch soll kritisches Denken gefördert und somit ein Beitrag zu gesellschaftlicher Aufklärung und gelebter Demokratie geleistet werden. Im Einzelnen verfolgen wir mit unseren Workshops die folgenden Ziele:

  • Die Teilnehmenden sollen Strategien und Methoden kennenlernen, um Ihre Medienkompetenz selbstständig und langfristig auszubauen.

  • Lehrkräfte sollen erfahren, wie Sie das Internet, digitale Medien und Werkzeuge bestmöglich in den Unterricht einbauen.

  • Sämtliche Teilnehmenden sollen erfahren, wie Sie Informationen bestmöglich recherchieren, bewerten, nutzen, gestalten und darstellen.

  • Sie sollen lernen, wie Sie digitale Medien und Werkzeuge bestmöglich zur Problemlösung nutzen.

  • Außerdem sollen Sie erkennen, wie Medien, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenwirken.

  • Lehrkräfte und andere, im Bildungssektor Tätige sollen verstehen, welche medienpädagogischen Herausforderungen durch die Digitalisierung entstehen.

  • Darauf aufbauend sollen Sie lernen, wie Sie umfassende Strategien zur Medienprävention konzipieren und umsetzen können.

  • Die Workshops sollen dazu beitragen, das Vertrauensverhältnis zwischen Schülern, Lehrern und Eltern im Hinblick auf digitale Medien zu verbessern.

Unsere Medienkompetenz-Workshops versetzen die Teilnehmenden in die Lage, ihre digitale Medienkompetenz fortan eigenständig und langfristig auszubauen. Wir passen die Workshops individuell an den Lehrplan und die Interessen der Teilnehmenden an. Außerdem ergänzen wir sie kontinuierlich um aktuelle Beispiele und Entwicklungen, die eine hohe politische und gesellschaftlichen Relevanz haben. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der sämtliche Beteiligte mit einbezieht. Für Schulen bieten wir zum Beispiel ein Komplettpaket aus Medienkompetenz-Workshops für SchülerInnen, schulinternen Lehrerfortbildungen und Elternabenden zur medienpädagogischen Sensibilisierung.

Was bedeutet digitale Medienkompetenz?

Unter digitaler Medienkompetenz verstehen wir die Fähigkeit, digitale Medien (wie das Internet) so zu nutzen, dass wir für jedes Problem oder Zielvorhaben auf schnellstem Wege die relevantesten Informationen finden und auf dieser Basis die bestmögliche Entscheidung treffen. Das umfasst zunächst die Suche, Bewertung und Nutzung von Informationen zur Entscheidungsfindung. Darüber hinaus umfasst digitale Medienkompetenz auch die Gestaltung und Darstellung von Informationen unter Zuhilfenahme digitaler Werkzeuge. Entsprechend gliedern wir unsere Medienkompetenz-Workshops in die 4 Bereiche Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung.

Was bedeutet Medienkritik?

  • In Zeiten, in denen durch Algorithmen Filterblasen entstehen, Internet-Trolle mit Social Bots und Fake Accounts die öffentliche Diskussion verzerren und Online-Medien mit Clickbaiting um unsere Aufmerksamkeit konkurrieren, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen seriöser und unseriöser Medienkritik zu kennen. Zentral sind hier also die folgenden Fragen: Welche Probleme entstehen tatsächlich durch die Digitalisierung für das Mediensystem? An welchen Stellen kommt es zu tendenziöser Berichterstattung oder gar Manipulation? Und was sind die Gründe dafür?
  • Entsprechend ist es im Bereich Medienkritik unser Ziel, dass Sie lernen, in welchen Themenfeldern Sie oft mit verzerrten Informationen konfrontiert werden. Sie sollen Werkzeuge kennenlernen, mit den Sie Medienmanipulation erkennen können. Außerdem sollen Sie in Zukunft selbstständig die Qualität von Informationsquellen bewerten können.

Was bedeutet Mediennutzung?

  • Mediennutzung beinhaltet für uns die optimale Steuerung des eigenen Medien- bzw. Informationskonsums. Das ist wichtig, um sich vor den Risiken zu schützen und die Chancen zu nutzen, die sich durch die Digitalisierung und den damit einhergehenden Veränderungen in Darstellung und Fluss von Informationen ergeben.

  • Unser Ziel im Feld Mediennutzung, ist es zunächst einmal ihren aktuellen Medienkonsum kritisch zu analysieren. Sie sollen verschiedene Medienangebote und Werkzeuge kennenlernen, die es Ihnen ermöglichen, Ihren Medienkonsum besser zu steuern und ihn an die neuen Gegebenheiten durch die Digitalisierung bestmöglich anzupassen.

Was bedeutet Medienkunde?

  • Medienkunde geht für uns weit über formales Wissen in Bezug auf das Mediensystem hinaus. Im Fokus steht vielmehr die Entwicklung eines zeitgemäßen Medialitätsbewusstseins. Das heißt, dass wir verstehen, wie Medien, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenhängen, wie Medien auf uns und unsere Mitmenschen wirken bzw. wie sie uns eventuell sogar beeinflussen oder instrumentalisieren.

  • Deshalb besteht unser Ziel im Bereich Medienkunde darin, dass Sie wichtige neue Medien und Veränderungen in der Medienlandschaft verstehen und so ein zeitgemäßes Medialitätsbewusstsein entwickeln.

Was bedeutet Mediengestaltung?

  • Unter Mediengestaltung verstehen wir den künstlerischen und Design-orientierten Umgang mit digitalen Medien. Dieser wird in sämtlichen Lebensbereichen zunehmend wichtig – sei es in der Schule, der Universität oder bei der Arbeit. Immer wenn Ergebnisse präsentiert werden müssen, spielt nicht zuletzt das Design ein wichtige Rolle.
  • Unser Ziel im Feld Mediengestaltung ist es, Sie in die Lage zu versetzen, digitale Medien und Werkzeuge zu nutzen, um Ihre gestalterischen Fähigkeiten, in den für Sie wichtigen Bereichen, eigenständig weiterzuentwickeln.