BNE & Demokratiebildung – gemeinsam Schule gestalten

Veröffentlicht am 23. März 2026 von Mareike Röhricht.

Nachhaltigkeit ist keine Mode. Sie ist auch keine Meinung.
Nachhaltigkeit ist eine Frage von Gerechtigkeit, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit – und damit zentralen demokratischen Aushandlungsprozessen. Und als solche muss sie in Schule prozessoral gestaltet und strukturell verankert werden.

Bildungsexpertin Prof. Dr. Mandy Singer-Brodowski
Quelle: Julia Dragan/UR

Mon­tag war es end­lich so weit: Die di­gi­ta­le Vor­trags­rei­he „BNE als An­satz sys­te­mi­scher Schul­ent­wick­lung“ – im Auf­trag des Fach­be­reichs 42 für be­rufs­be­glei­ten­de Qua­li­fi­zie­rung von Lei­tungs­per­so­nal des NLQ durch­ge­führt – öff­ne­te zum 3. Mal ihre Tü­ren.

Zu Gast war Prof. Dr. Man­dy Sin­ger-Bro­dow­ski, die als Pro­fes­so­rin für Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung an der Uni­ver­si­tät Re­gens­burg forscht. Ihre For­schungs­schwer­punk­te sind die BNE-Im­ple­men­tie­rung und trans­for­ma­ti­ve Lern­pro­zes­se, wo­durch ihre Per­spek­ti­ve Lei­tungs­teams hilft, BNE als Or­ga­ni­sa­ti­ons­auf­ga­be jen­seits ein­zel­ner Pro­jek­te zu ver­an­kern.

Un­ter dem Ti­tel „BNE & De­mo­kra­tie­bil­dung – ge­mein­sam Schu­le ge­stal­ten“ be­fass­ten sich 60 Teil­neh­men­de ver­schie­de­ner Schul­for­men über zwei Stun­den in ei­nem in­ter­ak­ti­ven Set­ting ent­lang von drei Im­pul­sen der Do­zen­tin mit der Schnitt­stel­le von BNE und De­mo­kra­tie­bil­dung als Auf­ga­be der Lei­tungs­ebe­ne.

Nach­hal­tig­keit als Hal­tung und de­mo­kra­ti­sche Fra­ge ver­ste­hen

Der ers­te Im­puls be­ton­te, dass Nach­hal­tig­keit kein mo­di­sches Ex­tra, son­dern eine Ant­wort auf öko­lo­gi­sche Kipp­punk­te mit rea­len Rück­kopp­lungs­ef­fek­ten ist. Sie wird zur Ge­rech­tig­keits­fra­ge, weil aus­ge­rech­net die, die am we­nigs­ten ver­ur­sa­chen, am stärks­ten lei­den.

Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung zielt al­ler­dings nicht auf mo­ra­li­sche Ap­pel­le, son­dern auf Selbst­wirk­sam­keit: Ler­nen­de sol­len er­fah­ren, „dass sie ei­nen Un­ter­schied ma­chen kön­nen“ – auch im Klei­nen.

Ei­nen Schlüs­sel­mo­ment da­für bie­tet De­mo­kra­tie­bil­dung. Im Sin­ne John Dew­eys als Le­bens­form ver­stan­den ist De­mo­kra­tie „nie fer­tig“, son­dern eine kon­ti­nu­ier­li­che Er­neue­rungs­be­we­gung, die im ge­mein­sa­men Aus­han­deln ent­steht.

In die­sem Kon­text wird in der Schu­le oft von ei­nem Neu­tra­li­täts­ge­bot ge­spro­chen, das in der Re­gel in ei­nem Atem­zug mit dem ver­meint­li­chen Ort sei­ner Ver­an­ke­rung er­wähnt wird: dem Beu­tels­ba­cher Kon­sens. Doch der will tat­säch­lich et­was ganz an­de­res – denn das Über­wäl­ti­gungs­ver­bot ist nur ei­nes von drei Prin­zi­pi­en.

Der Beu­tels­ba­cher Kon­sens for­dert:

  • Kon­tro­ver­si­tät in der Schu­le
  • die För­de­rung (po­li­tisch-de­mo­kra­ti­scher) Selbst­wirk­sam­keit

Und schon be­fin­den wir uns ex­akt an der Schnitt­stel­le von BNE und De­mo­kra­tie­bil­dung.

Die kon­sen­su­el­le Schnitt­stel­le von BNE & De­mo­kra­tie­bil­dung

War­um ist das so? Schau­en wir ge­nau­er hin – ge­nau dar­um ging es im zwei­ten Im­puls.

Der zen­tra­le Ge­dan­ke des Kon­sen­ses ist: Kin­der und Ju­gend­li­che müs­sen vor Über­wäl­ti­gung und In­dok­tri­na­ti­on ge­schützt wer­den – des­halb steht das Über­wäl­ti­gungs­ver­bot an ers­ter Stel­le. Und sie sol­len ler­nen, sich in kon­tro­ver­sen De­bat­ten vor Über­wäl­ti­gung und In­dok­tri­na­ti­on zu schüt­zen.

Denn De­mo­kra­tie lebt nicht von er­zwun­ge­ner Har­mo­nie, son­dern von Streit – von be­grün­de­tem Streit. Von der Fä­hig­keit, un­ter­schied­li­che Per­spek­ti­ven zu prü­fen, Ar­gu­men­te zu wä­gen und ei­ge­ne Po­si­tio­nen zu ent­wi­ckeln.

All das gilt es im ge­schütz­ten Raum der Schu­le mit Un­ter­stüt­zung durch die Leh­ren­den und die schu­li­schen Struk­tu­ren zu er­pro­ben, be­vor Kon­flik­te auf ge­sell­schaft­lich wirk­sa­men grö­ße­ren Büh­nen aus­ge­tra­gen wer­den. Ge­nau dar­auf zie­len das zwei­te Prin­zip (Kon­tro­ver­si­täts­ge­bot) und das drit­te Prin­zip (Mün­dig­keit und Be­tei­li­gungs­kom­pe­tenz) des Beu­tels­ba­cher Kon­sen­ses ab.

Mit Blick auf Nach­hal­tig­keit be­deu­tet das:

> Nach­hal­ti­ges Han­deln ist de­mo­kra­tisch, weil es Ent­schei­dun­gen öf­fent­lich be­grün­det und kol­lek­tiv ver­ant­wor­tet.

Was be­deu­tet das jetzt für Schu­len?

Wenn Un­ter­richt nur eine Per­spek­ti­ve dar­stellt, wird die­se ein­fach über­nom­men. Ler­nen­de wer­den um die Ge­le­gen­heit ge­bracht, jene für de­mo­kra­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on zen­tra­le kri­ti­sche Ur­teils­kom­pe­tenz zu ent­wi­ckeln – und die­se Kom­pe­tenz ist in der Di­gi­ta­li­tät und in Zei­ten von Deep Fakes be­deut­sa­mer denn je.

Kon­tro­ver­si­tät ist des­halb kein Selbst­zweck. Sie ist:

  • Be­din­gung für Ur­teils­bil­dung
  • Be­din­gung für die Be­fä­hi­gung zur de­mo­kra­ti­schen Teil­ha­be
  • Teil des Bil­dungs­bei­trags je­des ein­zel­nen Fa­ches

Und ge­nau hier kom­men struk­tu­rel­le Fra­gen auf.

Vom Fach­dis­kurs zur or­ga­ni­sa­tio­na­len Fra­ge

Wenn Ur­teils­bil­dung und Be­tei­li­gungs­kom­pe­tenz Bil­dungs­auf­trag je­des Fa­ches sind, dann be­trifft das nicht nur Po­li­tik oder Ge­sell­schafts­leh­re. Dann be­trifft es:

  • Ma­the­ma­tik ge­nau­so wie Deutsch
  • Bio­lo­gie ge­nau­so wie Kunst
  • In­for­ma­tik ge­nau­so wie Sport

Nach­hal­tig­keit ist kein „The­ma“, das man de­le­gie­ren kann.
Sie ist eine Per­spek­ti­ve, die fach­li­che In­hal­te rahmt – und eine Hal­tung, die schu­li­sches Han­deln prägt.

Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet da­her nicht:

> Wel­ches Fach macht BNE?

Son­dern:

> Wie wird dar­aus eine ge­mein­sa­me Ent­wick­lungs­be­we­gung der Schu­le?

Im drit­ten Im­puls rück­te Man­dy Sin­ger-Bro­dow­ski ge­nau die­se Ebe­ne in den Fo­kus: den Who­le In­sti­tu­ti­on Ap­proach.

BNE ent­fal­tet ihre Wir­kung nicht ad­di­tiv – son­dern struk­tu­rell.

Nicht als Pro­jekt­wo­che.
Nicht als ein­zel­ne AG.
Nicht als En­ga­ge­ment ei­ner be­son­ders mo­ti­vier­ten Fach­schaft.

Son­dern als Schul­ent­wick­lungs­auf­ga­be.

Dort, wo Nach­hal­tig­keit im Leit­bild ver­an­kert ist, wo Par­ti­zi­pa­ti­on sys­te­ma­tisch er­mög­licht wird, wo Ko­ope­ra­tio­nen ent­ste­hen und wo Lei­tung die­sen Pro­zess sicht­bar un­ter­stützt, steigt die wahr­ge­nom­me­ne Selbst­wirk­sam­keit al­ler Be­tei­lig­ten deut­lich.

Und da­mit wird klar:

Nach­hal­tig­keit be­rührt po­li­ti­sche Ent­schei­dungs­fra­gen – be­son­ders dort, wo Schu­le Lern- und Er­fah­rungs­räu­me de­mo­kra­ti­scher Aus­hand­lung er­öff­net.

Nicht par­tei­po­li­tisch.
Son­dern im Sin­ne von Ge­stal­tungs­ver­ant­wor­tung.

Nach­hal­ti­ges Han­deln ist de­mo­kra­tisch, weil es Ent­schei­dun­gen öf­fent­lich be­grün­det und kol­lek­tiv ver­ant­wor­tet – un­ter Be­rück­sich­ti­gung der In­ter­es­sen al­ler Be­trof­fe­nen, auch zu­künf­ti­ger Ge­ne­ra­tio­nen. Ge­nau des­halb kön­nen BNE und De­mo­kra­tie­bil­dung nicht ge­trennt ge­dacht wer­den.

Doch sys­te­ma­ti­sche Schul­ent­wick­lung bleibt nicht abs­trakt.
Sie be­ginnt nicht nur im Leit­bild.
Sie zeigt sich auch im Klei­nen:

  • im Un­ter­richt
  • in der Fra­ge, wie kon­tro­ver­se The­men ge­rahmt wer­den
  • in der Be­reit­schaft, Ziel­kon­flik­te nicht vor­schnell auf­zu­lö­sen

Für Lei­tungs­teams be­deu­tet das kon­kret:

  • Struk­tu­ren für Be­tei­li­gung schaf­fen
  • Ziel­kon­flik­te sicht­bar ma­chen
  • Ent­schei­dungs­pro­zes­se trans­pa­rent ge­stal­ten
  • die pro­fes­sio­nel­le Rol­le klar re­flek­tie­ren

Nach­hal­tig­keit ist ein Pro­zess

Im di­gi­ta­len Vor­trag von Prof. Dr. Man­dy Sin­ger-Bro­dow­ski wur­de deut­lich: BNE will nicht mis­sio­nie­ren. Und De­mo­kra­tie­bil­dung heißt nicht, sich zu­rück­zu­hal­ten.

Bei­de for­dern eine pro­fes­sio­nel­le, kri­te­ri­en­ge­lei­te­te Rah­mung ge­sell­schaft­li­cher Kon­tro­ver­sen – eine Hal­tung, die we­der in­dok­tri­niert noch re­la­ti­viert, son­dern de­mo­kra­tisch le­gi­ti­me und fach­lich be­gründ­ba­re Per­spek­ti­ven sicht­bar und vor al­lem ver­han­del­bar macht.

Nach­hal­tig­keit ist po­li­tisch – nicht im Sin­ne von Par­tei­po­li­tik, son­dern im Sin­ne de­mo­kra­ti­scher Mit­ge­stal­tung. Wenn Nach­hal­tig­keit po­li­tisch ist, ver­langt sie Aus­hand­lung. Und weil das so ist, kann sie in der Schu­le nicht als fer­ti­ge Ant­wort ver­mit­telt wer­den. Sie muss als Pro­zess ge­stal­tet wer­den.

Schu­le muss zum de­mo­kra­ti­schen Er­fah­rungs­raum avan­cie­ren.

Nicht als Pro­jekt­wo­che.
Son­dern als im­mer­wäh­ren­de Auf­ga­be der Schul­ent­wick­lung.

Nie­der­sach­sens be­son­de­rer Ge­stal­tungs­spiel­raum

Stu­di­en zei­gen: Schul­lei­tun­gen wün­schen sich ei­nen Who­le In­sti­tu­ti­on Ap­proach – aber Prü­fungs­lo­gi­ken, Res­sour­cen­man­gel und Zeit­druck wir­ken ent­ge­gen.

Der nie­der­säch­si­sche BNE-Er­lass er­kennt das und er­öff­net Ge­stal­tungs­spiel­räu­me: Nach­hal­tig­keit soll struk­tu­rell ver­an­kert wer­den – nicht ad­di­tiv.

Ei­nen be­son­de­ren Rah­men dazu bie­tet das im Er­lass er­wähn­te Mo­dell­pro­jekt „Zu­kunfts­schu­le“, das dar­auf ab­zielt, „Schu­len bei der Ent­wick­lung, Er­pro­bung und Um­set­zung in­no­va­ti­ver An­sät­ze im Sin­ne des Er­las­ses zu un­ter­stüt­zen“.

Die Aus­füh­run­gen zum Mo­dell­pro­jekt brin­gen es auf den Punkt:

> „BNE und De­mo­kra­tie­bil­dung stel­len da­bei wich­ti­ge Säu­len der Schul­ent­wick­lungs­pro­zes­se dar.“

Glei­ches gilt für den an das Mo­dell­pro­jekt an­knüp­fen­den Frei­räum­e­pro­zess.

Denn – mit Dew­ey ge­spro­chen – De­mo­kra­tie ist kei­ne fer­ti­ge Staats­form, son­dern eine Le­bens­wei­se. Sie ent­steht dort, wo Men­schen ge­mein­sam Er­fah­run­gen ma­chen, Pro­ble­me un­ter­su­chen und Lö­sun­gen er­pro­ben. Schu­le ist für Dew­ey eine „mi­nia­tu­re com­mu­ni­ty“ – ein so­zia­ler Er­fah­rungs­raum, in dem de­mo­kra­ti­sches Han­deln ein­ge­übt wird.

Ge­ra­de des­halb ist Pro­jekt­ler­nen, so Man­dy Sin­ger-Bro­dow­ski, eine be­son­de­re Chan­ce. Es ver­schiebt den Fo­kus weg von rei­ner Leis­tungs­re­pro­duk­ti­on hin zu Er­fah­rung, In­qui­ry und Aus­ein­an­der­set­zung. Ler­nen­de un­ter­su­chen rea­le Fra­gen, wä­gen Per­spek­ti­ven ab und über­neh­men Ver­ant­wor­tung für ihre Ent­schei­dun­gen.

Mit Blick auf die Dis­kur­se rund um den Be­griff der Nach­hal­tig­keit sei be­tont:

> Nach­hal­tig­keit de­mo­kra­tisch zu ge­stal­ten be­deu­tet nicht, jun­ge Men­schen zu Ak­ti­vist:in­nen zu er­zie­hen. Es heißt, Ver­ant­wor­tung als ge­mein­sa­me Or­ga­ni­sa­ti­ons­auf­ga­be zu be­grei­fen.

De­mo­kra­tie und Nach­hal­tig­keit – Schul­ent­wick­lung als wer­te­ge­lei­te­tes Ex­pe­ri­ment ge­stal­ten

Die Dew­eys De­mo­kra­tie­ver­ständ­nis in­hä­ren­te ex­pe­ri­men­tel­le Hal­tung ist der ent­schei­den­de Punkt. Denn eine ex­pe­ri­men­tel­le Hal­tung be­deu­tet:

  • nicht vor­schnell zu ur­tei­len
  • Kom­ple­xi­tät nicht zu re­du­zie­ren
  • Wi­der­sprü­che nicht zu glät­ten

Son­dern:

  • Per­spek­ti­ven ernst zu neh­men
  • Ziel­kon­flik­te aus­zu­hal­ten
  • ei­ge­ne An­nah­men zu über­prü­fen
  • Ur­tei­le als vor­läu­fig und über­prüf­bar zu ver­ste­hen
  • die ei­ge­ne Rol­le, Hand­lungs­mus­ter, Spiel­räu­me und Ziel­set­zun­gen kri­tisch zu re­flek­tie­ren und im Aus­tausch mit an­de­ren wei­ter­zu­ent­wi­ckeln

Und eine sol­che Hal­tung gilt es nicht nur auf Sei­ten der Ler­nen­den zu för­dern – son­dern im Sin­ne des Er­las­ses und des Who­le School Ap­proach bei al­len an Schu­le be­tei­lig­ten Per­so­nen.

Und wenn es ge­lingt, die­se ex­pe­ri­men­tel­le, fra­gen­de Hal­tung auf ge­sell­schaft­li­che Ge­stal­tungs­pro­zes­se zu über­tra­gen, ge­schieht et­was Ent­schei­den­des:

  • Ler­nen­de er­le­ben, dass De­mo­kra­tie nicht nur er­klärt, son­dern prak­ti­ziert wird.
  • Dass Nach­hal­tig­keit nicht ver­ord­net, son­dern ver­han­delt wird.
  • Und dass „gu­tes Le­ben“ kein fer­ti­ges Kon­zept ist – son­dern ein ge­mein­sa­mer Such­pro­zess.

Viel­leicht liegt ge­nau dar­in die ei­gent­li­che Poin­te:

> Nach­hal­tig­keit wird dort de­mo­kra­tisch,
> wo sie nicht als Ant­wort ge­lehrt,
> son­dern als Aus­hand­lung ge­lernt wird.

Die ei­gent­li­che Fra­ge

Geht es um Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung
(im Sin­ne nor­ma­ti­ver Ziel­ori­en­tie­rung und Ver­hal­tens­im­pul­se)?

Oder um Bil­dung als nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung
(im Sin­ne de­mo­kra­ti­scher Dis­kurs- und Ge­stal­tungs­kom­pe­tenz)?

Die­se Un­ter­schei­dung ent­schei­det dar­über,

  • ob Schu­le nor­ma­tiv eng bleibt
  • oder de­mo­kra­tisch stark wird

Im Rah­men un­se­rer Fort­bil­dungs­rei­he
„Schu­le nach­hal­tig ent­wi­ckeln – mit Hal­tung und Sys­tem“
ar­bei­ten Lei­tungs­teams ge­nau an die­ser Schnitt­stel­le.

Nicht mo­ra­lisch.
Nicht par­tei­po­li­tisch.
Son­dern pro­fes­sio­nell.

Die ei­ge­ne Rol­le ge­stal­ten

Und jetzt in­ter­es­siert uns Ihr Wir­kungs­kreis:

> Wo zie­hen Sie – in Ih­rer Rol­le – die Gren­ze zwi­schen not­wen­di­ger Hal­tung und of­fe­ner Kon­tro­ver­si­tät?

Wenn Sie die­se Fra­ge be­wegt, tei­len Sie den Bei­trag mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die sich zwi­schen Neu­tra­li­täts­ver­ständ­nis und de­mo­kra­ti­scher Ver­ant­wor­tung be­we­gen.

Auch wir als Bil­dungs­be­ra­tung ver­ste­hen BNE und De­mo­kra­tie­bil­dung als struk­tu­rel­le Auf­ga­be. Des­halb ver­an­kern wir un­se­re For­ma­te be­wusst im Rah­men der staat­li­chen Leh­rer:in­nen­bil­dung – und ent­wi­ckeln sie kon­ti­nu­ier­lich wei­ter, auf Grund­la­ge kon­kre­ter Er­fah­run­gen aus der Pra­xis.

In der Be­glei­tung von Schu­len er­le­ben wir im­mer wie­der:

> Struk­tu­ren öff­nen sich dort, wo Ent­schei­dungs­räu­me ent­ste­hen und kol­lek­ti­ve Selbst­wirk­sam­keit er­fahr­bar wird.

Wenn Sie die­sen Weg für Ihre Schu­le prü­fen möch­ten, kom­men Sie gern auf uns zu.

Mit dem neuen Monat begann am Montag, dem 03. November 2025, die BNE-Vortragsreihe, die MyGatekeeper für den FB 42 „Berufsbegleitende Qualifizierung“ des NLQ ausrichtet. Timo Holthoff, der hauptberuflich die ‚Teaching Change‘-Projekte zu BNE in der Lehrkräftebildung an der Leibniz-Universität Hannover koordiniert, eröffnete die Reihe mit einem interaktiven Vortrag.