Eley­ne Wen­nin­ger

Eleyne Wenninger_2026-05-11 Personalbild Eleyne.JPG

Eleynes Sto­ry

Ich habe es ge­liebt zu stu­die­ren - die Uni war für mich von An­fang an ein Ort des Wis­sens
und der end­lo­sen Mög­lich­kei­ten. So gab es Se­mes­ter, in de­nen ich Kno­chen aus dem Mit­tel­al­ter nach Grö­ße sor­tier­te, ei­nen lei­den­schaft­li­chen Es­say über Öko­lo­gie­ge­schich­te schrieb, mich zu Freund:in­nen in de­ren Vor­le­sung über in­ter­na­tio­na­le Po­li­tik setz­te und den Tag mit Alt­grie­chisch­vo­ka­beln aus­klin­gen ließ. Mit mei­nem Stu­di­en­fach Wis­sen­schafts­ge­schich­te fand ich eine Mög­lich­keit, die um­grei­fen­den In­ter­es­sen, die mich um­trie­ben, zu ver­ei­nen: Was macht Wis­sen mit uns als Ge­sell­schaft? Wel­chen Stel­len­wert mes­sen wir ihr bei? Wer er­hält Zu­gang zu Wis­sen - und wer nicht? Mei­ne Mas­ter­ar­beit schrieb ich über Deu­tungs­ho­heit und po­li­ti­schen Ak­ti­vis­mus im Kon­text von wis­sen­schafts­be­zo­ge­nen The­men. Mein wei­te­rer Weg schien vor­ge­zeich­net. Nach dem Ab­schluss star­te­te ins Be­rufs­le­ben, hat­te Plä­ne, war kom­plett durch­ge­tak­tet. Eine schwe­re Er­kran­kung riss mich dann aus al­lem her­aus. Plötz­lich hat­te ich an­de­re Prio­ri­tä­ten und fand mich schließ­lich vor der Fra­ge wie­der: Was möch­te ich im Le­ben be­wir­ken? Ant­wor­ten auf die­se Fra­ge zu fin­den, ist si­cher­lich mehr Pro­zess als Fest­stel­lung, doch ei­ni­ges ist mir klar ge­wor­den: Da ich selbst er­fah­ren durf­te, wie wert­voll Schu­le und Uni als Safe Spaces sein kön­nen und wie wich­tig Bil­dung – von All­ge­mein­bil­dung bis hin zum Er­for­schen ei­ge­ner In­ter­es­sen, Wer­te und Fä­hig­kei­ten – ist, möch­te ich die­se Er­fah­run­gen auch an­de­ren er­mög­li­chen. Kon­kret be­deu­tet dies für mich: fort­lau­fen­de (Wei­ter-)Bil­dung und Selbst­er­fah­rung soll­ten kein Glück oder Lu­xus, son­dern ein fest ver­an­ker­ter Teil un­se­res Le­bens sein. Ich freue mich, die­se Mög­lich­keit nun als Teil von My­Ga­te­kee­per zu ha­ben. Ne­ben mei­nen be­ruf­li­chen und aka­de­mi­schen Er­fah­run­gen kann ich auf mehr­jäh­ri­ge Tä­tig­kei­ten als Au­torin, Ju­gend­lei­te­rin, Sa­ni­tä­te­rin, Nach­hil­fe­leh­re­rin, Mit­wir­ken­de in di­ver­sen Be­rei­chen ei­nes von mei­nen Freund:in­nen und mir ge­grün­de­ten Thea­ter­ver­eins und schließ­lich auch als äl­tes­te Schwes­ter in ei­ner gro­ßen Patch­work­fa­mi­lie zu­rück­bli­cken