Tag 2: Ideen werden greifbar
Am zweiten Tag wurde die Arbeit spürbar fokussierter. Die Ideen wurden konkreter und entwickelten sich zu überraschend starken Ansätzen mit viel Potenzial.
Dabei stand die Eigeninitiative der Schüler:innen im Vordergrund. Sie erklärten ihre Projekte und holten von möglichst vielen Quellen Feedback ein, um ihre Ideen weiterzuentwickeln und zu schärfen. Einige Schüler:innen gingen noch einen Schritt weiter und nahmen direkt Kontakt zu Unternehmen auf, die sie als potenzielle Partner für die Umsetzung ihrer Ideen sahen.
Besonders sichtbar wurde die Entwicklung bei den ersten Prototypen. Die Ideen der Schüler:innen wandelten sich von schriftlichen Notizen zu konkreten Modellen, die mit Karton, Skizzen und interaktiven Elementen umgesetzt und getestet wurden.
Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich Schulentwicklung aus der Perspektive junger Menschen aussehen kann:
- Der Entwurf für ein grünes Klassenzimmer verbindet Lernen, Aufenthaltsqualität und Nachhaltigkeit.
- Das Konzept einer bewegten Pause fragt danach, wie vorhandene Flächen und Angebote künftig besser genutzt werden können.
- Die geplante Schülerzeitung „Windsides“ könnte eine dauerhafte Öffentlichkeit für Themen aus der Schülerschaft schaffen.
- Das Projekt „Deine Stimme. Unsere Schule.“ schlägt verlässlichere Wege vor, über die Schüler:innen ihre Anliegen in schulische Entscheidungen einbringen können.
Unterstützt wurden die Gruppen von Lehrkräften, dem schulischen Orga-Team, MyGatekeeper und den Peer-Coaches des 13. Jahrgangs. Sie halfen den Teams dabei, Fragen zu schärfen, Rückmeldungen einzuholen und aus einer ersten Idee einen nachvollziehbaren Vorschlag zu entwickeln.